Krönender Saisonabschluss für den DSC 👑

DSC Wanne-Eickel gg. HSV Herbede 2 37:23 (18:11)

Die Handballer des DSC gewinnen auch ihr letztes Saisonspiel souverän und schlagen den HSV Herbede in einer umkämpften Partie vor rund 100 Zuschauern deutlich. Damit hat sich der DSC den zweiten Platz in der 1. Kreisklasse gesichert und hofft nun auf eine Fahrkarte in die Kreisliga.

Erstmals in dieser Runde konnte Trainer Daniel Niggemann auf eine vollbesetzte Bank zurückgreifen und damit 16 Spieler einsetzen. Herbede dagegen trat mit zehn Feldspielern an und so lautete die Devise: Vollgas! 

Theoretisch war sogar die Meisterschaft drin, allerdings gewann der TB Beckhausen zeitgleich sein Ligaspiel und konnte sich so, mit einem Punkt Unterschied, den ersten Platz sichern. Glückwunsch von unserer Seite.

Mit einem Sieg konnte sich der DSC jedoch den zweiten Platz sichern, der laut aktuellen Durchführungsbestimmungen des Handballkreises Industrie zum Aufstieg in die nächsthöhere Liga berechtigt.

Die Forderung des Trainers mit Tempo zu spielen und sich gleichzeitig auf die eigenen Stärken zu besinnen setzte die Mannschaft von Beginn an hervorragend um. Was an diesem Wochenende besonders gefiel, war die mannschaftliche Geschlossenheit und der absolute Wille zum Sieg.

Zunächst gestaltete sich die Partie erwartungsgemäß ausgeglichen. Herbede versuchte durch Spielzüge zumeist eine gute Schussposition für den starken Mittelmann zu kreieren und räumte ansonsten über die präzisen Außenschützen ab und erzielte so einige Tore.

Doch die Antwort auf die starke Offensive des Gegners kam fast immer im direkten Gegenzug. Ein ums andere Mal setzte sich der Angriff der Mondstädter gekonnt durch und ließ an diesem Tag den gegnerischen Torhütern keine Chance zum Parieren. Aus einer mannschaftlich geschlossenen, sehr guten Leistung stach vor allem Alex Wanczura hervor, der sich in der 15. Minute der ersten Halbzeit bei einer Defensivaktion die linke Mittelhand brach, dem aber trotzdem insgesamt acht Treffer gelangen!

In der zwanzigsten Minute erzielte der ebenfalls sehr stark spielende Eike Hippe per Siebenmeter das zwischenzeitliche 12:7. Von da an waren die Würfel eigentlich schon gefallen. Bis zur Halbzeit setzte sich der DSC auf sieben Tore ab und hatte damit dem Gegner die Lust am Spiel genommen.

In der zweiten Hälfte probierten die Gäste mit einer offensiven Deckung die Wanner aus der Reserve zu locken und zu einfachen Ballverlusten zu zwingen. Normalerweise war diese Taktik leider meist sehr erfolgreich und führten zu Tempo-Gegenstößen und einfachen Toren.

Nicht so an diesem Tag. Ein ums andere Mal kombinierten sich die Spieler des DSC gekonnt durch die gegnerischen Reihen, entblößten die Abwehr, kamen frei zum Wurf und erzielten mehrere Treffer in Serie. Herbede war gezwungen seine Taktik zu ändern, stand aber auch danach vor unlösbaren Problemen.

Vor allem die Fraktion Ü40, bestehend aus Andreas Haßenpflug, Stefan Sokolowski, Lars Kersten und Michael Sauerhoff glänzte an diesem Tag mit überzeugender Dynamik und nutzte die sich bietenden Lücken im Abwehrverbund, um durch die Reihen zu stoßen und weitere Tore zu erzielen.

Da auch das Torhütergespann, bestehend aus Alex Motoc und Olli Neumann mal wieder zeigte, dass es zu den besten der Liga gehört, war der Kantersieg vorprogrammiert. Herbede hielt weiterhin gut dagegen, war aber insgesamt gegen die Wanner Übermacht chancenlos.

So endete das Spiel, verdient, mit 37:23. Die folgende Aufstiegsfeier soll an dieser Stelle aus Gründen nicht näher beschrieben werden. Die Spieler des DSC haben in den letzten Monaten eine enorme Entwicklung durchgemacht und zeigten teilweise sehr ansehnlichen Handball, weswegen der zweite Platz zurecht nach Wanne-Eickel geht.

Nun muss abgewartet werden, welche Änderungen sich durch die Corona bedingte Restrukturierung der Ligen ergeben, ein Aufstieg in die Kreisliga gilt jedoch als sehr wahrscheinlich. In jedem Fall wird die Zeit bis zum nächsten Saisonstart genutzt, um kleinere und größere Wehwehchen auszukurieren und weiter an der Variabilität im Angriff und der Kompaktheit im Abwehrverbund zu arbeiten.

Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten und die Zuschauer, die die Mannschaft nochmal zusätzlich gepusht und diesen Erfolg somit erst möglich gemacht haben. 

Motoc, Neumann; Sauerhoff (1), Nowoczien (2), Reynoss (4), Kersten (2), Hippe (6), Grmaca, Haßenpflug (3), Dietrich, Sokolowski (6), Klostermann (2), Bollmann (3), Gawlick, Wanczura (8), Wendland

Der Favoritenrolle mehr als gerecht geworden

TuS Bommern 3 gg. DSC Wanne-Eickel 20:27 (10:14)

Beim vorletzten Spiel dieser verkürzten Saison erspielten sich die Handballer des DSC Wanne-Eickel einen souveränen Sieg gegen das Tabellenschlusslicht.

Dennoch war der Sieg kein Selbstläufer. Die Gastgeber haben acht ihrer zehn Punkte in der Rückrunde geholt und dabei auch den ein oder anderen Aufstiegsaspiranten besiegt. Dementsprechend konzentriert ging die Mannschaft vor, konnte sich in den ersten 20 Minuten jedoch nicht wirklich absetzen. 

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnte man allerdings erkennen, dass die insgesamt etwas ältere Truppe aus Bommern dem hohen Tempo Tribut zollen musste, zumal die Bank der Gastgeber nur spärlich besetzt war. 

Der DSC hingegen spielte seinen Streifen weiter runter und ging nach 30 Minuten mit einem verdienten Vier-Tore-Vorsprung in die Pause.

Im restlichen Spielverlauf war der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Ein ums andere Mal setzte sich die Offensive durch clevere Spielzüge durch und ließ so keine Zweifel aufkommen, wer im Sportzentrum Bommern das Sagen hat. Besonders Calvin Wendland gefiel, trotz langer Verletzungspause, durch einfache Tore und präzise Abschlüsse.

So gewannen die Mondstädter verdient mit 27:20 und schielen vor dem letzten Spieltag sogar auf den ersten Tabellenplatz. Um sich diese Möglichkeit offen zu halten ist ein Sieg am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen die Zweitvertretung des HSV Herbede Pflicht! Dieser steckt noch immer im Abstiegskampf und konnte am letzten Wochenende einen 38:31 Überraschungssieg gegen den Tabellenführer aus Beckhausen feiern. 

Dementsprechend muss sich die Mannschaft des DSC wieder von ihrer besten Seite zeigen und alles geben, um auch hier die wichtigen zwei Punkte einzufahren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen am schönen Sonntagmorgen um 11:15 Uhr in die Sporthalle der Gesamtschule Wanne-Eickel zu kommen, um die Mannschaft bei ihrem Vorhaben anzufeuern. 

Neumann, Motoc; Sauerhoff (1), Dietrich (1), Nowoczien (2), Reynoss (3), Lindner, Hippe, Sokolowski (4), Klostermann (3), Bollmann (1), Gawlick (2), Wanczura (7), Wendland (3)

Den Lackmustest bestanden!

DSC Wanne-Eickel gg. TB Beckhausen 27:23 (12:10)

Am vergangenen Wochenende trafen die beiden besten Teams der 1. Kreisklasse zum Spitzenspiel aufeinander. In einer intensiven Partie hatten die Handballer des DSC Wanne-Eickel am Ende die Nase vorn.

Die Gäste aus Gelsenkirchen kamen mit breiter Brust in die Sporthalle der Gesamtschule Wanne-Eickel, hatten sie doch die letzten acht Spiel in Serie gewonnen und sich damit quasi selbst in die Kreisliga katapultiert. 

Doch auch die Mondstädter hatten mit den zuletzt gewonnen Spitzenspielen in Recklinghausen und Gladbeck ihre außergewöhnliche Form bewiesen und nach der knappen Niederlage im Hinspiel noch eine offene Rechnung.

Dabei zeigte sich der DSC diesmal von Beginn an konzentriert und zeigte den Gästen, dass sie keinen schönen Sonntagvormittag erwarten dürfen. Schnell setzten sich die Wanner ab und führten nach 15 Minuten mit vier Toren. Vor allem die Abwehr zeigte sich an diesem Tag bombenfest, unterstützt vom starken Olli Neumann im Tor, der an fast jeden Ball noch irgendwie ein Körperteil brachte und damit die gegnerischen Angreifer verzweifeln ließ. Trotzdem ging es mit 12:10 relativ knapp in die Halbzeit.

Im Gegensatz zum Hinspiel konnte der DSC auch in der zweiten Hälfte sein Tempo hochhalten und die vielen Tempogegenstöße von Beckhausen aufopferungsvoll unterbinden. Es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch mit vielen erinnerungswürdigen Szenen auf beiden Seiten, wobei sich der DSC insgesamt weniger Fehler leistete und etwas kaltschnäuziger beim Abschluss agierte.

So setzte sich Wanne immer mehr ab und hatte das Spiel nach 45 Minuten vermeintlich entschieden. Beckhausen versuchte mehrere Kniffe aus dem Taktikrepertoire, nahm unter anderem zwei Spieler kurz und versuchte über noch schnelleres Tempospiel den Rückstand zu verkürzen. 

Doch alle Bemühungen waren vergebens. Wie eine Wand präsentierte sich die Wanner Abwehr und auch offensiv lief es an diesem Tag wie am Schnürchen, sodass der Sieg gegen den Tabellenführer am Ende mehr als verdient war.

Auffällig war mal wieder die mannschaftliche Geschlossenheit und die überaus gute Stimmung innerhalb des Teams. Trotz aller Widrigkeiten ist es Trainer Daniel Niggemann gelungen, die Mannschaft auf Spur zu bringen und teilweise schönen Handball zu zeigen.

Nun verbleiben noch zwei Spiele in dieser verkürzten Saison. Für einen großartigen Saisonabschluss wären zwei weitere Siege wünschenswert. Die nächste Chance dazu haben die Handballer des DSC Wanne-Eickel am 26.03.2022 um 17:30 Uhr beim Gastspiel gegen den TuS Bommern 3.

Neumann, Motoc; Sauerhoff (2), Reynoss (8), Hippe (1), Pressler (3), Sokolowski (2), Klostermann (4), Grmaca (1), Gawlick, Wanczura (6), Wendland

Halten und siegen!

ETG Recklinghausen 2 gg. DSC Wanne-Eickel  25:26 (14:13)

In einem intensiven und überaus spannenden Spiel belohnte sich die Mannschaft des DSC Wanne-Eickel für die eigene gute Leistung mit zwei Punkten.

Zur besten Bundesligazeit stand am vergangenen Sonntag das Spiel beim Stadtnachbarn aus Recklinghausen an. Die ETG zeigte bereits beim Warmmachen, dass sie sich für das unglückliche Unentschieden aus der Hinrunde revanchieren und den eigenen Aufstiegsambitionen entsprechend auftreten wollte. 

So kam es auch. Bereits zu Beginn traten die Gastgeber dominant auf, gingen rasch mit 4:1 in Führung und zeigten bei ungewohnt freizügiger Harznutzung, dass sie in den Trainings zuvor an der eigenen Abschlusspräzision gearbeitet hatte.

Dennoch hielt der DSC konsequent dagegen, stellte die Eisenbahner vor allem in der Abwehr vor unlösbare Probleme und ging folgerichtig mit 6:7 in Führung. 

Es entwickelte sich eine hitzige Partie mit vielen Unterbrechungen und genauso vielen Führungswechseln. Die ETG setzte vor allem auf ihre individuelle Klasse und kam vermehrt durch Einzelaktionen zu sehenswerten Toren. Doch auch die Mondstädter haben sich im Laufe der Saison immer besser eingespielt und unterstrichen ihre Topform ein ums andere Mal.

So ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause. Trainer Daniel Niggemann mahnte sein Team nochmal, konzentriert zu bleiben und weiter auf die eigenen Stärken zu setzen: Ein beherztes Eingreifen im Abwehrverbund und ein schnörkelloses, vertikales Spiel im Angriff.

In der Folge konnte sich die Heimmannschaft schnell auf drei Tore absetzen und sah zwischenzeitlich schon wie der sichere Sieger aus. Durch eine bemerkenswerte Willensleistung kam der DSC aber schrittweise zurück, verbarrikadierte das eigene Tor und ließ sich auch von den zahlreichen Zuschauern in der Walter-Lohmar-Sporthalle nicht aus der Fassung bringen. 

Es schien, als hätten die Mondstädter auf jeden der wütenden Angriffe der Recklinghäuser die richtige Antwort parat. Vor allem Jan Bollmann bewies in der Schlussphase mit zwei Toren seine Spielintelligenz und Nervenstärke. Dennoch wurde es nochmal sehr eng. 

In der 60. Minute lag der DSC mit einem Tor in Führung, vergab allerdings die Chance auf den Entscheidungstreffer und erhielt mit der Schlusssirene einen Siebenmeter gegen sich. Der folgende Wurf konnte jedoch vom gut aufgelegten Alex Motoc im Tor gehalten werden, die Gästezuschauer und das Team explodierten vor Freude und feierten den am Ende verdienten Sieg.

An diesem Spieltag zeigte sich mal wieder, zu was die Mannschaft in der Lage ist, wenn sie an sich glaubt und als geschlossene Einheit auftritt. Trotz zahlenmäßiger und körperlicher Unterlegenheit gab sich keiner der Beteiligten auf und wuchs während des Spiels über sich hinaus. In diesem Sinne stach Altmeister Jens Limberger heraus, der sich nach Jahren der Abstinenz wieder in seine Handballschuhe quetschte und mit seinen unnachahmlichen Wacklern immer wieder das eigene Offensivspiel belebte.

Somit grüßt der DSC Wanne-Eickel, wenn auch spielplanbedingt, von der Tabellenspitze. In zwei Wochen steht das Spiel gegen den aktuell Tabellenzweiten TB Beckhausen an. Anwurf ist am 6. März 2022 um 11:15 Uhr in der Sporthalle der Gesamtschule Wanne-Eickel.

Motoc; Nowoczien (1), Reynoss(1), Hippe (1), Pressler, Limberger (2), Sokolowski (5), Klostermann (5), Bollmann (5), Gawlick, Wanczura (5), Wendland

Torfestival im Sportpark

DSC Wanne-Eickel gg. SV Teutonia Riemke 3   30:22 (14:10)

Bei der Rückkehr in den Sportpark Wanne-Süd stand der DSC dem Tabellennachbarn aus Bochum gegenüber. Diesmal waren die Mondstädter zahlreich angetreten und konnten daher von Beginn an ihr Tempospiel aufziehen. 

Da an diesem Tag auch die Abwehr kompakt stand konnte sich der Gastgeber recht früh einen beruhigenden Vorsprung erarbeiten. Riemke hielt trotz numerischer Unterzahl auf der Bank sehr gut dagegen und konnte ein ums andere Mal durch schnelles Spiel zu Toren kommen. 

Dennoch ließ sich der DSC nicht die Butter vom Brot nehmen und legte zu Beginn der zweiten Halbzeit in Person von Marcel Reynoss einige Serientreffer hin, die das Spiel entschieden.

In der Folge entwickelte sich dennoch ein ansehnliches Spiel mit vielen schönen Szenen und einem überragenden Alex Wanczura, dem an diesem Tag zehn Tore gelangen und der von der gegnerischen Abwehr kaum gehalten werden konnte.

Somit stehen in dieser kuriosen Saison noch vier Spiele an. Nächster Gegner ist die ETG 2 aus Recklinghausen. Mit nur fünf Verlustpunkten spielen diese immer noch um den Aufstieg mit und sind nach dem unglücklichen Unentschieden aus der Hinrunde sicherlich hochmotiviert. Das Spiel beginnt am Sonntag, dem 20.02.2022 um 15 Uhr in der Walter-Lohmar-Sporthalle.

Motoc (1), Neumann; Dreißen, Lautenschläger, Reynoss (6), Hippe (3), Pressler (5), Gawlick (1), Klostermann (2), Bollmann (2), Wendland, Wanczura (10)

Im richtigen Moment den Tornado gezündet

TV Gladbeck 2 gg. DSC Wanne-Eickel  26:28 (13:10)

Beim Auswärtsspiel in Gladbeck stand die Mannschaft des DSC mal wieder einer zahlenmäßigen Übermacht gegenüber, immerhin konnte der Gastgeber seine Bank mit 16 Spielern bis ans Limit besetzen. Dementgegen stellten sich zehn Spieler aus Wanne-Eickel.

Erwartungsgemäß legte der Turnverein aus Gladbeck im höchsten Tempo los, kombinierte geschickt und setzte mit dem 5:0 in der 8. Minute eine erste Duftmarke der eigenen Motivation. Nur langsam kamen die Mondstädter ins Spiel, oftmals scheiterte man am gegnerischen Keeper oder verlor die Bälle unnötigerweise durch technische Fehler.

Gleichwohl kämpfte sich der DSC Schritt für Schritt zurück und befolgte die Devise von Interimsspielertrainer Jan Bollmann, der einen ruhigen Spielaufbau, eine sichere Spielweise  und eine konzentrierte sowie geschlossene Deckungsleistung gefordert hatte. 

So ging es zum Ende der ersten Hälfte nochmal spannend zu (11:9), dennoch konnte die Mannschaft aus Gladbeck einen komfortablen Vorsprung in die Halbzeit retten. 

Im zweiten Abschnitt kam es zunächst knüppeldick: Der TV verlegte sich vor allem auf gekonntes Tempospiel und setzte sich bis zur 38. Minute auf sechs Tore ab (18:12). Ab diesem Zeitpunkt entzündeten die Handballer des DSC jedoch den Tornado, spielten befreit auf und griffen in der Abwehr beherzt, aber fair zu. 

Der Gegner aus Gladbeck fühlte sich völlig überrannt und konnte den flüssigen Passstafetten der Wanne-Eickeler nichts mehr entgegensetzen. Eine unglaubliche Serie, in der der DSC 14:3 Tore erzielte, war die Folge. Das Team spielte sich in einen Rausch und entschied die Partie innerhalb von zwanzig Minuten für sich. 

Zwar konnte die Heimmannschaft durch eine Umstellung auf eine offensive Deckung nochmal verkürzen, als Calvin Wendland jedoch kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 25:28 erzielte, brachen beim DSC alle Dämme. 

Die Mannschaft zeigte an diesem Spieltag, zu was sie imstande ist, wenn es wirklich gut läuft. Aus einer hervorragenden Mannschaftsleistung von allen Beteiligten stachen vor allem Felix Pressler und Alexander Wanczura hervor, denen jeweils sieben Treffer gelangen und die wiederholt durch präzise Abschlüsse den Gegner in den Wahnsinn trieben.

Somit hat sich der DSC endgültig vom Abstiegsgespenst losgesagt und etabliert sich in der oberen Tabellenhälfte. Um diesen zu festigen, ist ein Sieg gegen die Teutonen aus Riemke am nächsten Spieltag Pflicht. Anwurf ist am 13. Februar zur gewohnten Zeit um 11:15 im Sportpark. 

Motoc; Sauerhoff (3), Nowoczien (3), Hippe (1), Pressler (7), Ihnen, Klostermann (4), Bollmann (2), Wanczura (7/2), Wendland (1)

Nowoczien trifft und sichert den Sieg

DSC Wanne-Eickel gg. HSC Haltern-Sythen 3  19:17 (9:9)

Beim erneuten Auflauf in der Sporthalle der Erich-Fried-Gesamtschule trafen die Mondstädter auf die Drittvertretung aus Haltern. Im Hinspiel hatte es eine verdiente Niederlage gegeben, weshalb sich die Mannschaft des DSC vor dem Spiel einiges vorgenommen hatte. 

Gegen die sehr junge Mannschaft des HSC setzte Interimstrainer Jan Bollmann auf eine stabile Deckung mit langen Passstafetten im Angriff. Zunächst ging dieser Plan auf: Haltern gelangen in den ersten 15 Minuten lediglich zwei Tore. Schnell ging der DSC in Führung, ohne sich jedoch deutlicher absetzen zu können. 

So entwickelte sich ein ausgeglichenes und spannendes Spiel mit teilweise kuriosen Szenen und guten Torhüterleistungen. Haltern kam ab der 20. Minute besser in Fahrt, glich zum 9:9 Halbzeitstand aus und hatte das Momentum auf seiner Seite. 

So ging es auch in der zweiten Hälfte weiter. Vorne verwarfen die Wanner einige hundertprozentige Chancen und luden den Gegner durch Unachtsamkeiten zu Tempo-Gegenstößen ein.

Dennoch gaben die Mondstädter nicht auf, legten ab der 50. Minute nochmal eine Schüppe drauf und drehten das Spiel schlussendlich durch den erlösenden und technisch feinen Schlusstreffer von Sven Nowoczien in der letzten Spielminute. 

Insgesamt konnte man mit der Leistung zufrieden sein, allerdings stehen in den kommenden Wochen ein paar dicke Brocken an. Nächste Woche fährt der DSC zum TV Gladbeck 2, aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Anwurf ist am Samstag, dem 29. Januar um 15:30 Uhr. 

Motoc; Reynoss (4), Nowoczien (3), Hippe, Pressler (3), Grmaca (1), Dr. Sokolowski (1), Klostermann (2), Bollmann, Gawlick, Wanczura (5)

Gute Schlussphase reicht nicht zum Punktgewinn

VfL Bochum 2 gg. DSC Wanne-Eickel 22:21 (13:8)

Beim ersten Spiel des neuen Jahres zeigte die Mannschaft des DSC mal wieder zwei Gesichter. Gerade in der ersten Halbzeit wurde das Team sowohl im Angriff als auch in der Abwehr vor scheinbar unlösbare Probleme gestellt und lag in der Pause zurecht mit fünf Toren in Rückstand. In der zweiten Hälfte besserte sich das eigene Spiel, der VfL konnte sich nicht weiter absetzen und hatte zum Ende der Partie auch mit der eigenen Kondition zu kämpfen, weshalb das Spiel wieder spannend wurde. Zum Schluss hatten die Handballer aus Bochum jedoch die Souveränität und das Glück, um die Partie letztendlich für sich zu entscheiden.

Besonders lobenswert ist Mittelmann Alexander Wanczura, der sich oft gegen die stabile Abwehr des Gegners durchsetzte und neun Tore erzielte.

Das kommende Heimspiel findet am nächsten Sonntag um 11:15 Uhr statt. Spielort ist die Sporthalle der Erich-Fried-Gesamtschule.

Neumann, Motoc; Sauerhoff, Kersten (1), Hippe (3), Ihnen (1), Sokolowski (1), Klostermann (3), Bollmann (2), Gawlick, Wanczura (9), Hackerts (1)

Same Procedure As Every Year

HSV Herbede 2 gg. DSC Wanne-Eickel 24:27 (10:15)

Das verflixte letzte Spiel im Jahr: Die Vorzeichen standen schlecht: es war ein dunkler Spätnachmittag im Dezember, die Tabellensituation war nicht Fisch, nicht Fleisch. Es war die letzte Halle in der letzten Ecke einer dunklen Sackgasse. Die Mannschaft würde erneut mit einer Rumpftruppe auflaufen müssen und dann trat man ein in die traurigste Halle, die ich in 30 Jahren Handball sehen musste. 

In der Spielvorbereitung konnte man schon das Gefühl entwickeln, dass die Mannschaft in Gedanken schon eher bei der abendlichen Weihnachtsfeier war, genauso verhalten ging es ins Spiel! Nach viereinhalb Minuten stand es in der Partie 0:0, erst nach 7 Minuten gelang der erste eigene erlösende Treffer zum 1:1 Ausgleich. Der Dank ging zu diesem Zeitpunkt an den Gastgeber, der uns bis dahin nicht für eine verschlafene Anfangsphase weiter bestraft hatte. Trotzdem lief man bis zur 20. Minute dem Gastgeber hinterher, bevor man zum ersten Mal mit einem Tor zum 7:6 in Führung gehen sollte. Vielleicht hatte der Trainer in der Auszeit davor die Mannschaft erreichen können, vielleicht tat die kurze Verschnaufpause einfach gut. Bis zur Pause sollte man selbst nicht mehr in Rückstand geraten und stattdessen die Führung zur Halbzeit auf fünf Tore ausbauen (15:10).

In der Halbzeit hatte die Mannschaft selbst den Entschluss gefasst, dass man den Gegner zu Beginn der zweiten Hälfte weiterbearbeiten muss, um bestenfalls ungefährdet den Sieg einzufahren. Der Gegner stellte aber die Abwehr um und deckte Stefan Sokolowski kurz. Die Mannschaft hatte zum einen Schwierigkeiten, die sich bietenden Lücken zu nutzen, zum anderen versagten Wurf um Wurf die Nerven vor dem gegnerischen Torhüter. Die eigene Abwehr konnte die zweiten Wellen von Herbede oftmals nicht aufhalten und das Spiel entwickelte sich zum Krimi, nach 38 Minuten schmolz die Führung auf ein Törchen zum 16:15. 

Zu diesem Zeitpunkt legte die Mannschaft einen Schalter um, die eigenen Angriffe wurden zielstrebiger, Eike Hippe nutze die Räume in der offensiven Abwehr des Gegners, um sich zum Kreis durchzutanken. Die Abwehr wurde wieder robuster, die Lücken im Verbund kleiner gehalten. Torhüter Alex Motoc konnte einige gute Rückraumschüsse entschärfen und selbst immer wieder erste Wellen einleiten, die die Außen Hippe, Felix Pressler und Calvin Wendland beinahe fehlerfrei kaltschnäuzig abschlossen. Am Ende reichte eine knappe Niederlage in Halbzeit zwei, um die Punkte aus der Fremde zu entführen. 

*30Lars Kersten feierte mit 50 Jahren ein gelungenes Comeback, genauso wie Calvin Wendland, der nach langer Verletzungspause endlich wieder ins Geschehen eingreifen konnte. 

DSC: A. Motoc, L. Kersten (4), E. Hippe (6), F. Pressler (1), C. Wendland (3), S. Sokolowski (4), P. Klostermann (3), D. Gawlick (1), A. Wanczura (5)

Souveräner Auftritt gegen das Tabellenschlusslicht

DSC Wanne-Eickel gg. TuS Bommern 3 – 24:13 (14:5)

Beim letzten Heimspiel des Jahres konnten die Handballer des DSC ihrer Favoritenrolle gerecht werden und sich deutlich durchsetzen. 

Unter besten Handballbedingungen startete die Partie mit einigen schönen Toren der Mondstädter, wodurch sich der Gastgeber bereits früh deutlich absetzte und das eigene Spiel  ab der 20. Minute beruhigen konnte, ohne den Sieg zu gefährden. 

Ein solider Vorsprung von neun Toren ermöglichte es Trainer Daniel Niggemann zu rotieren und einige taktische Überlegungen umzusetzen, die meist gut aufs Spielfeld gebracht wurden. Dennoch war die Mannschaft im Angriff häufig zu hektisch und schloss überhastet ab, wodurch viele Chancen ausgelassen wurden. 

So gelangen in der zweiten Halbzeit lediglich zehn Tore, dennoch war der Trainer mit seinem Team zufrieden und lobte die gute Einstellung jedes Einzelnen. 

Das letzte Spiel der Hinrunde findet kommenden Samstag um 17 Uhr statt. Gastgeber ist der HSV Herbede.

Motoc, Neumann; Dietrich (4), Sauerhoff (1), Hippe (1), Pressler (1), Sokolowski (2), Klostermann (4), Bollmann (1), Gawlick (1), Wanczura (6), Reynoss (3)